Bärenhatz 2017 der Holtorfer Bogenschützen

Zwei Enten und ein 3-Punkte-Ziel im motorisierten „Schießkino“ der Holtorfer Bogenschützen

Am 10. September hatte der Holtorfer Schützenverein zu seiner jährlichen „Bärenhatz“ auf dem Bogensportgelände  in Langendamm eingeladen, und 120 Bogenschützen aus ganz Norddeutschland sind der Einladung gefolgt.

Die Bärenhatz ist ein 3D-Turnier, das heißt als Ziele für die Bogenschützen dienen realistisch nachgebaute Wildtier-Figuren aus Kunststoff. Diese werden in einem Parcours aufgestellt, den die Teilnehmer in Gruppen von drei bis fünf Schützen durchwandern. Um das Turnier interessanter zu gestalten, haben die Bastler vom Holtorfer Schützenverein den Parcours um neue bewegliche Ziele ergänzt. Neben der „flitzenden Wildsau“ (die auf einer Seilbahn an den Schützen vorbeiflitzt, während diese von einem Hochstand schießen) gab erstmals eine motorisierte Wippe mit zwei Eulenfiguren als Ziel. Highlight war aber das selbstgebaute „Schießkino“, bei der magnetisch befestigte Ziele auf einem Laufband an den Schützen vorbeiliefen, um mit Pfeil und Bogen heruntergeschossen zu werden, was besonders die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert hat.

Die am stärksten besetzte Klasse waren die Schützen mit dem Jagdrecurve, Sieger wurde Mark Redel mit 406 Punkten. Die Tagesbestleistung erzielte Bernd Scharkowsky in der Klasse „Compound unlimited“ mit 466 Punkten. Beste bei den Damen wurde Angela Gaspar (386 Punkte, ebenfalls in der Klasse „Compound unlimited“), die dafür den Bärenhatz-Wanderpokal mit nach Hause nehmen durfte. Bester bei den Jugendschützen wurde Oliver Hauke, auch er schoss in der Klasse „Compound unlimited“ und erzielte 348 Punkte.

Parallel zur Bärenhatz trugen die Holtorfer Bogenschützen ihr vereinsinternes 3D-Turnier um die „Reinhard-Grammatke-Trophäe“ aus. Diese konnte Jagdrecurveschütze Christian Cordes aus Eystrup mit nach Hause nehmen.